Medienpreis-dot.comm13

Mehr als 4.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich am ersten "Medienpreis-dot.comm13" der Schulämter der österreichischen Diözesen beteiligt. Rund 70 Pro-jekte wurden eingereicht, am Mittwoch fand im Erzbischöflichen Palais in Wien die Preisverleihung statt.

Der erste Peis in der Kategorie "Volksschule" ging an die Vorarlberger Volksschule Mäder mit ihren „Segensschnüren“. Kinder, Lehrer und Eltern zogen von der Kirche aus bunte Schnüre durch das ganze Dorf. Diese sollten symbolisieren, dass für eine gelingende Schul-, Kirchen- und Dorfgemeinschaft jeder gebraucht wird. Der zweite Preis ging an die Volksschule Voglau im Salzburger Tennengau, die in gemeinschaftlicher Arbeit ein Franziskuskreuz für die Kirche herstellte.

In der „Sekundarstufe 1“ ging der erste Preis an das Schulzentrum der Kreuzschwestern in Linz für das Projekt „face to face statt face to facebook“. Dahinter verbirgt sich eine Art Medien- und Handyfasten. Mit dem zweiten Preis wurde die fünfte Klasse des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt ausgezeichnet. Die Schüler entwickelten kleine Handy-Lernspiele („Papamobile-Learning-Apps“) mit kirchlichen Inhalten.

In der "Sekundarstufe 2" siegte eine Schülergruppe aus der HAK Amstetten mit ihrem Kurzfilm „Precious“, in dem Probleme eines Schülers behandelt werden. Der Film zeigt auf, dass jeder Mensch geliebt wird und gleichzeitig für andere Verantwortung trägt. Der zweite Preis ging das Gymnasium Bruck/Mur. Eine fünfte Klasse verhüllte im Rahmen der „Aktion Glaube“ keine christlichen Symbole sondern Personen (Projektbezeichnung: „Liebeserklärung an lebendige Glaubenszeichen“). Schüler und Lehrer wurden verhüllt und ihnen wurde gesagt, was in der Gesellschaft ohne sie fehlen würde.

In der Kategorie "Lehrende" wurde die Religionslehrerin Rosina Schlager-Weidinger ausgezeichnet, die auf ihrer Website Bewährtes aus ihrem Religionsunterricht präsentiert. Der zweite Preis ging an den Schriftsteller, Kabarettisten und Religionslehrer Rudi Weiß, der mit dem Lesespiel „Ex, Theresa“ das Thema „Jugendliche und Alkohol“ aufbereitet hat.

In der Kategorie "Studierende" ging der erste Preis an das Kolleg für Sozialpädagogik Graz für den Kurzfilm „Am Anfang war ...“ über die Weltreligionen. Den zweiten Preis erhielten Studenten der Katholisch Theologischen Privatuniversität Linz für den Kurzfilm „Auf der Suche nach dem Licht des Zweiten Vatikanums“.

Der "Preis der Jury", der vom Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz gestiftet wurde, ging an das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Erzdiözese Wien für die Webinitiative „Frag den Kardinal“.

Der Medienpreis wurde vom Interdiözesanen Amt für Unterricht und Erziehung, den Konferenzen der diözesanen Schulämter und der Interdiözesanen Steuerungsgruppe für Kommunikationspädagogik (ISKOPÄD) ins Leben gerufen. Der Preis soll künftig alle drei Jahre vergeben werden.

(KAP 06.06.13)