Die neue Ausstellung „Fragile Schöpfung“ im Dom Museum Wien widmet sich dem komplexen Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Die neuen Kunstvermittlungsprogramme thematisieren vielfältige, künstlerische Auseinandersetzungen zu dieser brisanten und stets präsenten Thematik.

Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart veranschaulichen die künstlerische Auseinandersetzung mit der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Vom Blumenschmuck historischer Buchmalerei, über die romantische Lust an der Urgewalt der Natur, bis zu gesellschaftspolitischen und aktivistischen zeitgenössischen Positionen zeigt die Schau verschiedene Naturvorstellungen auf und fragt nach dem Platz, den der Mensch sich darin einräumt. Natur ist hier Rückzugsort, Inspirationsquelle, ein erhabener, Ehrfurcht gebietender Ort – und dabei oft nicht mehr als eine Ressource, deren Ausnutzung letztlich auch den Menschen selbst bedroht. Zwischen liebevoller Zuwendung und Ausbeutung, Bedrohung und Faszination erweist sich das Verhältnis Mensch-Umwelt als stets präsentes Thema, das bereits vor den lebensbedrohenden Folgen der Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung von existentieller Wichtigkeit war.

Im Spiegel von Werken vom Mittelalter bis zur Gegenwart veranschaulicht die Ausstellung „Fragile Schöpfung“ verschiedene Naturvorstellungen. Die aktive Auseinandersetzung in der Gruppe vor den Originalen bilden den Motor für einen partiziptiven Umgang mit aktuellen Fragestellungen und ermöglicht auf unterschiedlichen Ebenen Zugangsmöglichkeiten zu den einzelnen künstlerischen Positionen. Für die Mittel- und Oberstufe wurden auch digitale Angebote ausgearbeitet.

Im Zuge der Ausstellungen stehen folgende Vermittlungskonzepte und Workshops für Grund-, Mittel- und Oberstufe zur Verfügung:

Grundstufe | Fragile Schöpfung
Mittelstufe | Fragile Schöpfung
Oberstufe | Fragile Schöpfung

Weitere Informationen über die Ausstellung:

Fragile Schöpfung
1.10.2020 – 29.8.2021

Dom Museum Wien
Stephansplatz 6
Mi-So 10-18h
Do 10-20h
Anfragen: tours@dommuseum.at
oder 01/51552 5308

www.dommuseum.at


Foto: Lois Weinberger, Die Erde halten, 2010, Galerie Krinzinger, Studio Lois Weinberger und Galerie Krinzinger, © Paris Tsitsos

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