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	<title>ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</title>
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	<title>ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</title>
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	<item>
		<title>Stellenausschreibung: REKTOR/IN der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/10/23/stellenausschreibung-rektor-in-der-kirchlichen-paedagogischen-hochschule-wien-niederoesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich ist Österreichs größte private Pädagogische Hochschule mit sechs Standorten in Wien und Niederösterreich. Als Europas einzige ökumenisch geführte Pädagogische Hochschule in der Trägerschaft christlicher Kirchen verbindet sie Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog:innen mit Forschung und Beratung. Mit rund 600 Mitarbeiter:innen werden rund 3.000 Studierende in der Erstausbildung, 1.000 Studierende...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/10/23/stellenausschreibung-rektor-in-der-kirchlichen-paedagogischen-hochschule-wien-niederoesterreich/">Stellenausschreibung: REKTOR/IN der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich ist Österreichs größte private Pädagogische Hochschule mit sechs Standorten in Wien und Niederösterreich. Als Europas einzige ökumenisch geführte Pädagogische Hochschule in der Trägerschaft christlicher Kirchen verbindet sie Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog:innen mit Forschung und Beratung. Mit rund 600 Mitarbeiter:innen werden rund 3.000 Studierende in der Erstausbildung, 1.000 Studierende in Weiterbildungslehrgängen und rund 11.000 Studierende in Fortbildungsformaten betreut.</p>
<p>Die Hochschulstiftung der Erzdiözese Wien schreibt gemäß § 9 Statut der KPH Wien/Niederösterreich folgende Position für die Funktionsperiode von fünf Jahren ab 1. Oktober 2027 aus:</p>
<p><strong>REKTOR/IN der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich</strong></p>
<ul>
<li>Ihre Aufgaben:<br />
. Verantwortung für die Gesamtleitung der Hochschule<br />
. Vertretung der Organisation nach außen<br />
. Strukturentwicklung in Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog:innen (Primar- und Sekundarstufe, Religion)<br />
. Koordination und Steuerung von bildungswissenschaftlichen Innovationen<br />
. Profilgebende und strategische Weiterentwicklung der KPH und Positionierung im österreichischen Hochschulsystem<br />
. Erarbeitung, Begleitung und Umsetzung von organisationalen Veränderungsprozessen<br />
. Stärkung von nationalen und internationalen Bildungs- und Forschungskooperationen<br />
. Stakeholder Management</li>
<li>Hochschulrechtliche Erfordernisse:<br />
. Abgeschlossenes Doktoratsstudium sowie eine dem Aufgabenprofil entsprechende wissenschaftliche und pädagogische Qualifikation<br />
. Fähigkeit zur organisatorischen, strategischen und wirtschaftlichen Leitung einer Pädagogischen Hochschule<br />
. Mehrjährige Erfahrung in Lehre und Forschung<br />
. Kenntnis der österreichischen und der internationalen Forschungs- und Bildungslandschaft<br />
. Erfahrung in der internationalen Bildungskooperation</li>
<li>Erwartet werden insbesondere:<br />
. Kompetenzschwerpunkt im Bereich der Pädagog:innenbildung, der Bildungswissenschaften und der berufsfeldbezogenen Forschung<br />
. Hohe (religions-)pädagogische bzw. theologische Kompetenz<br />
. Erfahrung mit Change-Management-Prozessen<br />
. Kompetenz in Organisationsentwicklung sowie im Bildungsmanagement<br />
. Fähigkeiten in der Personalführung und Personalentwicklung<br />
. Fundierte Kenntnisse des österreichischen Schul- und Hochschulwesens<br />
. Hohe Sozialkompetenz und diplomatisches Geschick<br />
. Sehr gute Kenntnis mindestens einer europäischen Fremdsprache</li>
<li>Kirchliche Erfordernisse:<br />
. Deutliche kirchliche Identifikation<br />
. Ökumenische Grundhaltung und Aufgeschlossenheit für interreligiöse Kooperationen</li>
</ul>
<p>Erforderlich ist gem. § 3 Abs. 1 VBG der Nachweis der österreichischen Staatsbürgerschaft bzw. des unbeschränkten Zuganges zum österreichischen Arbeitsmarkt. Die vorliegende Position ist mit einem Monatsbruttogehalt iHv. EUR 11.411,80.- dotiert. Wenn Sie über die ausgewiesene Erfahrung, Qualifikation und Persönlichkeit verfügen und die Weiterentwicklung der KPH Wien/Niederösterreich und auch der österreichischen Hochschullandschaft mitgestalten wollen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (CV, Anschreiben, Nachweise wissenschaftlicher Tätigkeit und kirchlicher Verbundenheit).</p>
<p><a href="https://www.schulamt.at/wp-content/uploads/2026/10/Ausschreibung_Rektor_KPH_WienNOe_22.10.26.pdf">Download Ausschreibung (pdf)</a><br />
<strong>Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2026.</strong></p>
<p>Blue Danube Executive Search<br />
z.Hd. Mag. Stefan Reichelt, MBA<br />
Kohlmarkt 8-10, 1010 Wien<br />
<a href="mailto:bewerbung@danubesearch.com">bewerbung@danubesearch.com</a><br />
Tel: +43 1 358 9019</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://danubesearch.com/de/zuhause/">www.danubesearch.com</a></p>
<p><em>22.10.2026/Schulamt der Erzdiözese Wien</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>THEOLYMPIA mit neuer Kategorie Poetry Slam</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/10/12/theolympia-mit-neuer-kategorie-poetry-slam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 07:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht ein gutes Leben aus? Dieser Frage widmet sich die Religionsolympiade THEOLYMPIA im Schuljahr 2026/27 und lädt Schüler:innen der mittleren und höheren Schulen, die den katholischen Religionsunterricht besuchen, ein, ihre persönliche Vision eines guten Lebens zu entwickeln. Was macht ein gutes Leben aus? Glück und Zufriedenheit, Erfolg und Wohlstand, Gesundheit und Lebensfreude, innerer Frieden...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/10/12/theolympia-mit-neuer-kategorie-poetry-slam/">THEOLYMPIA mit neuer Kategorie Poetry Slam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht ein gutes Leben aus? Dieser Frage widmet sich die Religionsolympiade THEOLYMPIA im Schuljahr 2026/27 und lädt Schüler:innen der mittleren und höheren Schulen, die den katholischen Religionsunterricht besuchen, ein, ihre persönliche Vision eines guten Lebens zu entwickeln.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was macht ein gutes Leben aus?</strong><br />
Glück und Zufriedenheit, Erfolg und Wohlstand, Gesundheit und Lebensfreude, innerer Frieden und Sinnerfüllung — oder doch Fitness und ein langes Leben in Selbstbestimmung? Unter dem Jahresthema &#8220;gutes Leben | Gutes leben&#8221; lädt THEOLYMPIA dazu ein, über die unterschiedlichen Vorstellungen eines guten Lebens nachzudenken. Ausgangspunkt ist ein Wort Jesu aus dem Johannesevangelium: <strong><span style="color: #4b92b8;">Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. (Joh 10,10). </span><span style="color: #4b92b8;">Was also macht ein gutes Leben aus? Und was gibt es Gutes, das es zu leben gilt?</span></strong></p>
<p>Neben den bereits etablierten Formaten Essay und künstlerischer Fotografie können Schüler:innen ihre Gedanken heuer erstmals auch in einem Poetry Slam-Text zum Ausdruck bringen — eingereicht als drei- bis sechsminütiges Video der eigenen Performance. &#8220;Bei THEOLYMPIA geht es darum, jungen Menschen Raum für ihre eigenen Gedanken und Perspektiven zu geben. Mit dem Poetry Slam erweitern wir diesen Raum heuer um eine neue Ausdrucksform: Neben dem geschriebenen Wort und dem Bild bekommen nun auch Stimme, Sprache und Performance ihren Platz im Wettbewerb&#8221;, erklärt dazu der katholische Religionspädagoge und Fachinspektor Ewald Nagl, der seit 2024 die Gesamtleitung des Wettbewerbs verantwortet. &#8220;Wir sind schon sehr gespannt, wie die Schülerinnen und Schüler diese neue Möglichkeit nutzen und mit ihren eigenen Stimmen und Perspektiven bereichern werden.&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Religionsunterricht schafft Raum für die großen Fragen&#8221;</strong><br />
Wertschätzende Worte für THEOLYMPIA findet auch Andrea Pinz, Schulamtsleiterin der Erzdiözese Wien und geschäftsführende Vorsitzende der Konferenz der Schulamtsleiter:innen (SALK), die den Wettbewerb ausschreibt. &#8220;Die Frage nach dem guten Leben stellt sich für jede Generation neu. Gerade junge Menschen setzen sich auf ganz unterschiedliche Weise intensiv damit auseinander, was ein erfülltes Leben für sie bedeutet, woran sie sich orientieren und welche Werte ihnen wichtig sind&#8221;, erklärte sie anlässlich der neuen Ausschreibung. THEOLYMPIA lade junge Menschen jedes Jahr dazu ein, Antworten auf grundlegende Fragen zu finden, so Pinz weiter. &#8221; Genau darin liegt auch eine besondere Stärke des Religionsunterrichts: Er schafft Raum für die großen Fragen des Lebens und ermutigt junge Menschen, eigene Antworten zu suchen und zu reflektieren“.</p>
<p><strong><span style="color: #4b92b8;">Einreichung ab 7. Jänner 2027 möglich</span></strong></p>
<p>Beiträge können in allen drei Kategorien vom 7. Jänner bis spätestens 1. Februar 2027 eingereicht werden. Die Essays werden zunächst auf diözesaner Ebene und anschließend von einer Bundesjury beurteilt. Fotografien und Poetry-Slam-Beiträge werden von bundesweiten Fachjurys begutachtet. Bis zum 20. April 2027 werden die Ergebnisse bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 21. Mai 2027 um 17 Uhr im Minoritensaal in Graz statt. Prämiert werden jeweils die ersten drei Plätze der drei Wettbewerbskategorien. Die aktuelle Ausschreibung mit allen formalen Details ist zu finden auf <strong><a href="http://theolympia.at"><span style="color: #4b92b8;">theolympia.at</span></a></strong></p>
<p><em>Bericht: Schulamt ED Wien/12102026</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/10/12/theolympia-mit-neuer-kategorie-poetry-slam/">THEOLYMPIA mit neuer Kategorie Poetry Slam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TheoTag 2026: Inspiration, Dialog und Orientierung für junge Menschen</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/10/09/theotag-2026-inspiration-dialog-und-orientierung-fuer-junge-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 11:16:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim TheoTag EDW 2026 drehte sich alles um die Lebenswelt junger Menschen und Fragen von Glauben, Gesellschaft und persönlicher Zukunft. Auf dem Campus der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich in Strebersdorf kamen Schülerinnen und Schüler aus Wien und Niederösterreich zusammen, um sich mit theologischen, ethischen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Den Auftakt der Veranstaltung gestaltete der Unternehmer...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/10/09/theotag-2026-inspiration-dialog-und-orientierung-fuer-junge-menschen/">TheoTag 2026: Inspiration, Dialog und Orientierung für junge Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim TheoTag EDW 2026 drehte sich alles um die Lebenswelt junger Menschen und Fragen von Glauben, Gesellschaft und persönlicher Zukunft. Auf dem Campus der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich in Strebersdorf kamen Schülerinnen und Schüler aus Wien und Niederösterreich zusammen, um sich mit theologischen, ethischen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen.</em></p>
<p>Den Auftakt der Veranstaltung gestaltete der Unternehmer und Motivationstrainer Ali Mahlodji. In seiner Keynote „futureROCKA – Kompass für die Zukunft“ ermutigte er die Jugendlichen, ihren individuellen Weg zu finden, Chancen zu erkennen und Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen. Seine Botschaft, den eigenen Talenten zu vertrauen und Herausforderungen als Entwicklungsmöglichkeiten zu begreifen, stieß auf großes Interesse. Neben den Fachvorträgen bot der TheoTag ein breites Workshop-Programm, in dem die Teilnehmenden aktuelle Fragestellungen aus Kirche, Gesellschaft und Politik diskutieren konnten.</p>
<p>Für kreative Akzente sorgte die Poetry-Slammerin Helene Ziegler, die mit ihrer Performance zum Nachdenken über Werte, Identität und Zusammenhalt anregte. Ein weiterer Höhepunkt war die Diskussionsrunde mit Michael Strasser, der Schulamtsleiterin Andrea Pinz, dem Bischofsvikar Dariusz Schutzki und Helene Ziegler. Im Mittelpunkt stand die Frage „Wofür brennst du?“ und im Rahmen der Podiumsdiskussion stellten die Jugendlichen Fragen zu Motivation und aktuellen kirchlichen Themen. Abseits der Vorträge und Workshops konnten sich die Schülerinnen und Schüler über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im kirchlichen und sozialen Bereich informieren. Zahlreiche Gesprächsangebote ermöglichten einen direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Berufsfelder.</p>
<p>Der TheoTag 2026 zeigte eindrucksvoll, dass Fragen nach Sinn, Verantwortung und gesellschaftlichem Engagement auch für junge Menschen von großer Bedeutung sind. Die Veranstaltung bot nicht nur Orientierung und Information, sondern vor allem Raum für Begegnung, kritisches Denken und neue Perspektiven.</p>
<p><em>Bericht: Schulamt der ED Wien/30.09.2026</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/10/09/theotag-2026-inspiration-dialog-und-orientierung-fuer-junge-menschen/">TheoTag 2026: Inspiration, Dialog und Orientierung für junge Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>61 Religionslehrende erhielten die Missio canonica auf Dauer</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/10/01/61-religionslehrende-erhielten-die-missio-canonica-auf-dauer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem feierlich gestalteten Gottesdienst erhielten 61 Religionslehrerinnen und Religionslehrer die Missio canonica auf Dauer. Die Dekrete wurden von Generalvikar Andreas Kaiser und Bischofsvikar Darius Schutzki überreicht. Generalvikar Andreas Kaiser erinnerte die Religionslehrenden daran, dass die Zusage Jesu: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt,“ auch für sie gelte. Kaiser,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/10/01/61-religionslehrende-erhielten-die-missio-canonica-auf-dauer/">61 Religionslehrende erhielten die Missio canonica auf Dauer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span>In einem feierlich gestalteten Gottesdienst erhielten 61 Religionslehrerinnen und Religionslehrer die Missio canonica auf Dauer. Die Dekrete wurden von Generalvikar Andreas Kaiser und Bischofsvikar Darius Schutzki überreicht.</span></p>
<p>Generalvikar Andreas Kaiser erinnerte die Religionslehrenden daran, dass die Zusage Jesu: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt,“ auch für sie gelte. Kaiser, der selbst als Religionslehrer unterrichtete, betonte, dass diese Zusage sowohl in den hoffnungsvollen und schönen, als auch den schwierigen (Unterrichts-)situationen gelte. Zuspruch könne „Kraft und die nötige Gelassenheit, sich doch wieder aufzumachen und in den Weinberg des Herren hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden,“ geben. Als Seelsorgerin und Seelsorger seien die Religionslehrenden gefragt, wenn ein Schüler oder eine Schülerin mit Sorgen und Problemen kommt. Sie können den jungen Menschen Mut zusprechen dass „Gott ja sagt zu jedem einzelnen Menschen und da ist, immer bis zum Ende der Welt.“</p>
<p>Schließlich ging Andreas Kaiser noch auf den Tagesheiligen Hieronymus ein, der „auf seine Weise viel dazu beigetragen hat, dass Verkündigung weitläufig möglich ist. Der heilige Hieronymus hat durch sein Studium der Heiligen Schrift die lange Zeit gültige lateinische Bibelübersetzung, die sogenannte Vulgate übersetzt und zusammengefasst“ und somit eine breite Verkündigung ermöglicht. Kaiser zeichnete eine Parallele zu den Religionslehrenden die „Das im Glauben Erfahrene und in der Ausbildung Gelernte so übersetzen, dass es für Schülerinnen und Schüler annehmbar wird und dass der Funke der Begeisterung überspringen kann.“ „Die Kirche dankt Ihnen heute, dass Sie sich in dieser Zeit auf dem Verkündigungsweg als Lehrer aufgemacht haben und sie sendet Sie heute ganz offiziell in diese Aufgabe hinein,“ so der Generalvikar abschließend.</p>
<p><strong>Schulamtsleiterin Andrea Pinz: Mit Missio canonica Zeichen setzen</strong><br />
Schulamtsleiterin Andrea Pinz betonte, dass dieser Gottesdienst mit der Verleihung der Missio canonica ein starkes Zeichen sei: „Ein Zeichen, dass Religionslehrende ihren Dienst zum Wohl der jungen Menschen ausüben und in großer Verantwortung für unsere Gesellschaft. Ein Zeichen, dass für uns Qualität und Professionalität zum grundlegenden Handwerkszeug gehört und ein Zeichen, dass die Kirche, gerade auch die Verantwortungsträger in der Erzdiözese Wien, hinter dem Religionsunterricht stehen, um seine Bedeutung wissen und für ihn und Sie alle einstehen.“</p>
<p><strong>Musikalisches Klangerlebnis</strong><br />
Für die musikalische Gestaltung zeichnete Hermann Platzer verantwortlich. Mitwirkende waren ein Projektchor aus Lehrenden und Mitarbeitenden der Privatschulen der Erzdiözese Wien, Chorensemble Mater Salvatoris, Schülerinnnen des Konservatoriums für Kirchenmusik der EDW sowie Musikerinnen und Musiker des CCM Project Vienna.</p>
<p><em>Bericht: ED WIEN/01102026/Foto: Schönlaub/ED Wien</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/10/01/61-religionslehrende-erhielten-die-missio-canonica-auf-dauer/">61 Religionslehrende erhielten die Missio canonica auf Dauer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Religionsunterricht: Kirche verweist auf bestehende Regelungen</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/09/30/religionsunterricht-kirche-verweist-auf-bestehende-regelungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 07:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf die gemeinsame Verantwortung sowie Kooperation von Religionsgemeinschaften und Staat bei der Aufsicht über den Religionsunterricht weisen Bischof Wilhelm Krautwaschl und Andrea Pinz, Leiterin des Wiener Erzbischöflichen Amts für Unterricht und Erziehung hin. Beide sprachen am Montag gegenüber Kathpress die geltenden gesetzlichen Regelungen, wie schulrechtliche Bestimmungen und Lehrpläne sowie Qualitätsstandards an. Hintergrund sind Aussagen von...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/09/30/religionsunterricht-kirche-verweist-auf-bestehende-regelungen/">Religionsunterricht: Kirche verweist auf bestehende Regelungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf die gemeinsame Verantwortung sowie Kooperation von Religionsgemeinschaften und Staat bei der Aufsicht über den Religionsunterricht weisen Bischof Wilhelm Krautwaschl und Andrea Pinz, Leiterin des Wiener Erzbischöflichen Amts für Unterricht und Erziehung hin.</strong></p>
<p>Beide sprachen am Montag gegenüber Kathpress die geltenden gesetzlichen Regelungen, wie schulrechtliche Bestimmungen und Lehrpläne sowie Qualitätsstandards an. Hintergrund sind Aussagen von Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP), die sich am Samstag in der Ö1-Sendung „Im Journal zu Gast“ für eine staatliche Schulaufsicht aussprach.</p>
<p>Die im Regierungsprogramm vereinbarte Aufsichtsbehörde solle umgesetzt werden und der Staat stärker kontrollieren, wer an Schulen Religionsunterricht erteilt und welche Inhalte vermittelt werden, so Bauer. Besonderen Handlungsbedarf sieht sie beim islamischen Religionsunterricht. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) zeigte sich am Sonntag in der ORF-Pressestunde grundsätzlich gesprächsbereit, verwies aber auf völker- und verfassungsrechtliche Grenzen. Eine entsprechende Regelung sei „verfassungsrechtlich nicht trivial“. Zudem seien Religionslehrende schon jetzt an Werte und Gesetze gebunden.</p>
<p><strong>Schulaufsicht in staatlichen Schulbehörden eingegliedert</strong><br />
Bischof Krautwaschl, er ist in der Bischofskonferenz u. a. für Schulfragen zuständig, sagte, dass die Aufsicht über den Religionsunterricht in der gemeinsamen Verantwortung von Staat und Religionsgesellschaften erfolgt. Als Pflichtgegenstand unterliege der Religionsunterricht den allgemeinen schulrechtlichen Normen.</p>
<p>Die Schulleitungen und das Schulqualitätsmanagement – also die allgemeine staatliche Schulaufsicht – seien dafür verantwortlich, dass das allgemeine Schulrecht eingehalten werde. Die inhaltliche Aufsicht des Religionsunterrichts erfolge durch die Fachinspektion, die zwar durch die Kirchen und Religionsgesellschaften betreut wird, aber als Schulaufsicht in die staatlichen Schulbehörden eingegliedert sei.</p>
<p><strong>Lehrpläne werden staatlich geprüft</strong><br />
Auch die Lehrpläne für den Religionsunterricht unterliegen laut Krautwaschl einer staatlichen Prüfung. Sie werden von den jeweiligen Kirchen und Religionsgesellschaften erstellt und vor Inkrafttreten vom Bildungsministerium daraufhin überprüft, ob sie mit den staatlichen Grundwerten vereinbar sind.</p>
<p>Wenn in einem konkreten Unterricht Aussagen getroffen werden, die mit diesen Grundwerten nicht vereinbar sind, verstoße dies nicht nur gegen den verfassungsrechtlichen Auftrag der österreichischen Schule, sondern auch gegen den Lehrplan, betonte Krautwaschl. Daher könnten und müssten die Fachinspektion und die allgemeine Schulaufsicht in einem solchen Fall gemeinsam handeln.</p>
<p><strong>Pinz: Klare gesetzliche Regelungen</strong><br />
Schulamtsleiterin Pinz, die auch Vorsitzende der Konferenz der Schulamtsleiterinnen und -leiter der österreichischen Diözesen ist, unterstrich die bereits bestehende gute Kooperation zwischen Kirche und Staat: „Wenn Bundesministerin Claudia Bauer Kontrolle und Mitsprache fordert, ist das bereits geregelt und gesetzlich auch vorgesehen.“</p>
<p>Die inhaltliche Zuständigkeit und die religionspädagogische Qualitätskontrolle des Religionsunterrichts liege bei den Kirchen und Religionsgemeinschaften; während die Schulleitung für allgemeine pädagogische und disziplinarrechtliche Fragen sowie dafür zuständig seien, dass der Unterricht „auf unseren Grundwerten, den Menschenrechten und demografischen Strukturen beruht“.</p>
<p><strong>Aufholbedarf bei Schulleitungen</strong><br />
Für die katholischen Schulämter könne sie festhalten, so Pinz, „dass sich die Kooperation zwischen Fachinspektoren und Direktionen konstruktiv gestaltet, punktuelle auftretende Problemfälle bearbeitet und schwierige Situationen, die es in jedem Gegenstand geben kann, im gegenseitigen Austausch begleitet werden“.</p>
<p>Aufholbedarf nehme sie hingegen bei der Vorbereitung von Schulleitungen auf ihre Aufgaben im Zusammenhang mit dem Religionsunterricht wahr. Pinz schlug daher vor, dienstjunge Schulleitungen „in den verpflichtenden Management-Kursen auch mit den Spezifika des Religionsunterrichts“ vertraut zu machen, damit sie dieser Aufgabe entsprechend nachkommen können.</p>
<p><strong>Kommunikation und Begleitung</strong><br />
Der Einsatz von Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Besorgung des Religionsunterrichts würden in der Hand der Religionsgesellschaften liegen, bekräftigte Pinz. Damit der Religionsunterricht an den Schulen „als Dienst an den jungen Menschen und an der Gemeinschaft gelingt und er seinem staatlichen und seinem kirchlichen Auftrag nachkommen kann“, sei eine Absprache zwischen Schulämtern und Schulleitung „unerlässlich“ und für die katholische Kirche zur bewährten Tradition geworden, so Pinz.</p>
<p>Gerne stünden die katholischen Schulverantwortlichen für Gespräche zur Verfügung, „um in Abstimmung mit den staatlichen Bildungsbehörden und auf der Basis der geltenden Gesetze ein Konzept zu entwickeln, das verbindliche Kriterien für den Einsatz von Personen im konfessionellen Religionsunterricht definiert und seine zeitgemäße Weiterentwicklung fördert“. Dazu gehörten auch eine umfassende Begleitung von Neulehrenden in den ersten Dienstjahren und die Dokumentation verpflichtender Fortbildungen.</p>
<p><strong>„Demokratiepolitisches Lernfeld“</strong><br />
Bischof Krautwaschl hielt in seiner Stellungnahme zudem fest, dass der Religionsunterricht einen wesentlichen Beitrag dazu leiste, junge Menschen zu befähigen, an sozialen, religiösen und moralischen Werten orientiert Verantwortung zu übernehmen. Dass Religionsgemeinschaften ihre Positionen im schulischen Unterricht in den öffentlichen Diskurs einbringen und sich zugleich diesem Diskurs stellen, mache den Austausch zwischen Religionen und Staat zu einem „demokratiepolitischen Lernfeld“ für Kinder und Jugendliche.</p>
<p>Beitrag aus: red, religion.ORF.at/KAP / Foto: ED Wien/Schönlaub</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/09/30/religionsunterricht-kirche-verweist-auf-bestehende-regelungen/">Religionsunterricht: Kirche verweist auf bestehende Regelungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Religionslehrer:innen Fußwallfahrt Sommer 2026</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/07/13/religionslehrerinnen-fusswallfahrt-sommer-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 09:17:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schulamt.at/?p=17710</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Fortbildung der kph Wien/NÖ gestaltet vom evangelischen und katholischen Schulamt Gratulation an alle evangelischen und katholischen Religionslehrer:innen, die sich gemeinsam in der ersten Ferienwoche vier Tage auf eine Fußwallfahrt von Spital am Pyhrn über das Stift Admont zum Stift Seckau machten. Ora et labora et lege war der rote Faden, der uns am Benediktweg...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/07/13/religionslehrerinnen-fusswallfahrt-sommer-2026/">Religionslehrer:innen Fußwallfahrt Sommer 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Fortbildung der kph Wien/NÖ gestaltet vom evangelischen und katholischen Schulamt</em></p>
<p>Gratulation an alle evangelischen und katholischen Religionslehrer:innen, die sich gemeinsam in der ersten Ferienwoche vier Tage auf eine Fußwallfahrt von Spital am Pyhrn über das Stift Admont zum Stift Seckau machten.</p>
<p>Ora et labora et lege war der rote Faden, der uns am Benediktweg begleitete. Vier Tage Zeit, um dankbar das Schuljahr zurückzulassen, gemeinsam neue Schritte zu wagen, ins Gespräch mit sich selbst, mit den anderen und mit Gott zu kommen, Atem zu holen, Gemeinschaft zu erleben, die Seele baumeln zu lassen und Kraft zu schöpfen. Ein wunderbarer Weg zwischen den Haller Mauern, dem Gesäuse und den Triebener Tauern auf dem wir Gottes Schöpfung Schritt für Schritt genießen, bewundern und loben konnten. Am Ziel im Stift Seckau angelangt, waren wir eingeladen, das Mittagsgebet mit den Mönchen zu feiern – dem hl. Benedikt sei Dank!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Bericht: 13072026 / Gertrud Theil (Schulamt Wien)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/07/13/religionslehrerinnen-fusswallfahrt-sommer-2026/">Religionslehrer:innen Fußwallfahrt Sommer 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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		<title>Neue Wege im Religionsunterricht</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/07/03/neue-wege-im-religionsunterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 08:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was braucht ein zeitgerechter Religionsunterricht in einer Gesellschaft, die vielfältiger ist denn je? Dieser Frage widmet sich seit zwei Jahren das Projekt „diaRU – dialogisch-interreligiöser authentischer Religionsunterricht“. Mit Erfolg. Eine Volksschulklasse in Wien: Religionslehrerin Elisabeth Lederer arbeitet heute mit den Kindern im Rahmen des Projektes „diaRU – dialogisch-interreligiöser authentischer Religionsunterricht“. Das Thema für die Unterrichtseinheit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/07/03/neue-wege-im-religionsunterricht/">Neue Wege im Religionsunterricht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was braucht ein zeitgerechter Religionsunterricht in einer Gesellschaft, die vielfältiger ist denn je? Dieser Frage widmet sich seit zwei Jahren das Projekt „diaRU – dialogisch-interreligiöser authentischer Religionsunterricht“. Mit Erfolg.</em></p>
<p>Eine Volksschulklasse in Wien: Religionslehrerin Elisabeth Lederer arbeitet heute mit den Kindern im Rahmen des Projektes „diaRU – dialogisch-interreligiöser authentischer Religionsunterricht“. Das Thema für die Unterrichtseinheit ist „Trauer und Freude“. Vom Bildmotiv der Farben wird die Klasse in das Thema eintauchen. „Wir lesen gemeinsam eine Geschichte, in der ein Kind traurig ist und alles, was es sieht, ist deshalb grau“, erzählt Elisabeth Lederer. „Aber im Laufe der Geschichte kommt die Sonne hinter den grauen Wolken hervor, es bildet sich ein Regenbogen und das Kind kann wieder aufatmen. Mit der Geschichte möchte ich den Kindern vermitteln, dass, auch wenn im Leben nicht immer alles bunt und fröhlich ist, doch ganz bestimmt auch wieder etwas Gutes kommt.“</p>
<p><strong>Interreligiöser Religionsunterricht: Was sind die Gemeinsamkeiten?</strong><br />
Ganz wichtig ist Elisabeth Lederer hier die Botschaft: Alle Gefühle dürfen sein, ganz egal welche. „Sie machen einen wichtigen Teil von uns aus. Und das ganz unabhängig von Religion und Glauben – Gefühle kennen wir alle“, sagt sie. Der heutigen Unterrichtseinheit wird eine weitere folgen, in der das Thema „Trauer und Freude“ dann auch von religiöser Seite her beleuchtet wird. Wie trauern die Religionen? Wie feiern sie? Was sind die Unterschiede, aber vor allem auch: Was sind die Gemeinsamkeiten? Gemeinsamkeiten?</p>
<p><strong>Kennen lernen, vertraut machen</strong><br />
Seit zwei Jahren läuft das Projekt „diaRu – dialogisch-interreligiöser authentischer Religionsunterricht“ nun schon. Expertinnen und Experten aus fünf Religionsgemeinschaften haben in Zusammenarbeit mit der KPH Wien und Niederösterreich das innovative Unterrichtsmodell entwickelt, das verschiedene religiöse und weltanschauliche Perspektiven in einen Dialog bringt. „Wir leben in einer zunehmend pluralen Gesellschaft und wenn die für alle lebenswert funktionieren soll, müssen wir Brücken zueinander bauen,“ sagt Gertrud Theil, Fachinspektorin für allgemeinbildende Pflichtschulen im Erzbischöflichen Amt für Schule und Bildung. „Dieses Projekt will dazu einen ganz konkreten Beitrag leisten.“ Im Grunde gehe es darum, einander kennen zu lernen und sich miteinander vertraut zu machen. „Wir sind überzeugt, dass das eine gute Grundlage für alles schafft, was später im Leben kommt. Auch Dialog muss man lernen. Fremdes ist einem unangenehm, meistens. Erst wenn man etwas kennt, sieht man das Schöne.“</p>
<p><strong><span style="color: #4b92b8;">„Mit diaRu wollten wir die Zusammenarbeit auf eine breitere Basis stellen.&#8221; Gertrud Theil</span></strong></p>
<p><strong>Dialogisch konfessioneller Religionsunterricht</strong><br />
Zwischen den fünf verschiedenen christlichen Konfessionen, die es in der Erzdiözese Wien gibt – katholisch, evangelisch, altkatholisch, orthodox und die Freikirchen – gab es in den vergangenen Jahren schon immer wieder im Rahmen des dk:RU, des dialogisch konfessionellen Religionsunterrichtes, eine gute und enge Zusammenarbeit. „Mit diaRu wollten wir die Zusammenarbeit auf eine breitere Basis stellen“, sagt Gertrud Theil. „Wir wollten alle Religionsgemeinschaften einbinden und sind deshalb an das islamische und alevitische Schulamt herangetreten und haben miteinander über eine Zusammenarbeit nachgedacht.“</p>
<p><strong>Religionsunterricht: Mit Kindern philosophieren</strong><br />
Begonnen hat man dann im ersten Jahr von „diaRu“ mit drei Volksschulen und einer Sonderschule, später sind zwei Gymnasien dazugekommen. Derzeit sind für das Projekt sechs Stunden vorgesehen. „Das ist eigentlich viel zu kurz“, sagt Elisabeth Lederer. „Kinder lieben es zu philosophieren und unsere Themen, im Speziellen im Religionsunterricht, laden zum Philosophieren geradezu ein. Wenn die Kinder erstmal Feuer fangen, kann man immer tiefer gehen – zum Vorteil für alle Beteiligten.“ Die Eltern bekommen klare Informationen, bevor das Projekt startet – für eine größtmögliche Klarheit und Transparenz. „Das hat sich auch bewährt. Die Eltern vertrauen uns, lassen uns mit ihren Kindern arbeiten“, so Elisabeth Lederer.</p>
<p><span style="color: #4b92b8;"><strong>„Wir arbeiten dabei mit verschiedenen Elementen – mit Spielen, mit Stilleübungen, mit verschiedenen Stationen.&#8221; Elisabeth Lederer</strong></span></p>
<p><strong>Brauchtum und Tradition</strong><br />
Und wie funktioniert „diaRu“ nun konkret? „Wir haben in einem ersten Schritt Themenkomplexe entwickelt, die für alle relevant sind: Raum und Zeit, Trauer und Freude, Angst und Vertrauen, Gerechtigkeit und Verantwortung und Gemeinschaft und Menschenwürde“, sagt Elisabeth Lederer. Die Idee war dann, diese Themenkomplexe von zwei Perspektiven aus gemeinsam mit den Kindern zu betrachten: Aus einer anthropologischen Sicht – also einem Blickpunkt, der das Wesen, die Entwicklung, das Verhalten und die Kultur des Menschen betrifft – und dann aus einer religiösen. „Das machen wir zuerst innerhalb der eigenen Religionsgemeinschaft und zum Schluss kommen wir alle zu einem Austausch zusammen“, so Elisabeth Lederer. Da gehe es dann sehr viel um Brauchtum, um Traditionen und wie sie gelebt werden – länderspezifisch, aber eben auch religionsspezifisch. „Wir arbeiten dabei mit verschiedenen Elementen – mit Spielen, mit Stilleübungen, mit verschiedenen Stationen. Für mich ist immer wieder spannend, wie sehr man selbst in die Themenwelten eintaucht.“</p>
<p><strong>Religionsunterricht: Wahrhaftig und glaubwürdig</strong><br />
Alle Themen, die behandelt werden, finden sich in den Lehrplänen der mitarbeitenden Konfessionen und Religionen. „Wir machen es uns nicht einfach, lassen auch nichts weg – die Gewichtung der Themen liegt aber in der Verantwortung der Lehrerinnen“, sagt Gertrud Theil. Der Lern- und Lehrauftrag sei es natürlich, religionssensibel mit den Themen umzugehen. „So ein Projekt kann nur funktionieren, wenn die Authentizität gewahrt bleibt und die Kinder den Überblick bewahren können“, betont Gertrud Theil. „Das Projekt trägt zu einer Öffnung bei, wir sehen den anderen in seiner Einzigartigkeit – und wir lassen den anderen und das andere auch anders sein. Am Ende müssen wir nicht alle gleich sein und es muss auch nicht jeder das Gleiche aus der Stunde mitnehmen“, ergänzt Elisabeth Lederer. Die Kinder seien auf alle Fälle begeistert. „Sie machen eifrig mit und arbeiten auch gerne miteinander.“</p>
<p><strong>Religion in der Schule</strong><br />
„Ich halte es für enorm wichtig, in dieser Form schon in ganz jungen Jahren ins Gespräch zu kommen“, sagt Gertrud Theil. „Das klingt vielleicht banal, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch die banalsten Dinge immer wieder sagen muss und immer wieder tun muss. Und ja, klar kann es dann passieren, dass man Grenzen ziehen muss in so einem Gespräch, dass man sagen muss, wenn etwas weh tut oder nicht geht, aber dass das Gespräch stattgefunden hat, bleibt ja trotzdem. Und einem Gespräch werden wahrscheinlich weitere folgen.“</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #4b92b8;"><strong>Interview mit Mag. Andrea Pinz</strong></span></p>
<p><strong>Welchen Stellenwert hat der Religionsunterricht in Österreich derzeit und welche Aufgaben kommen ihm zu?</strong><br />
Andrea Pinz: Der konfessionelle Religionsunterricht ist in Österreich gesetzlich verankert, daran wird nicht gerüttelt. Sein demographischer Kontext muss aber ernst genommen werden, damit er weiterhin seinem Auftrag nachkommen kann: religiöses Grund- und Orientierungswissen zu vermitteln, die jungen Menschen in ihren großen Lebensfragen auf dem Weg zu verantwortungsbewussten Erwachsenen zu begleiten, Antworten aus dem Glauben anzubieten sowie ethische und soziale Kompetenzen zu schulen.</p>
<p><strong>Warum ist ein Projekt wie der dialogisch-interreligiöse authentische Religionsunterricht wichtig?</strong><br />
Eine Flexibilisierung der Organisationsformen ist das Gebot der Stunde, um auch in Zukunft lebensrelevant und lebenswirksam Religionsunterricht anzubieten. Man muss bedenken: Der Kontext des Religionsunterrichts, der Schule überhaupt, ist vielfältig – von sehr homogenen Klassen in manchen ländlichen Regionen, wo der auf eine einzige Glaubensrichtung bezogene Religionsunterricht ein wichtiger Teil des schulischen Lebens ist, bis zu hoher religiöser, kultureller und ethnischer Diversität im großstädtischen Bereich, aber nicht nur dort. Darauf müssen wir reagieren, um so Begegnungsräume, die das Gemeinsame in den Mittelpunkt stellen und Differenzen nicht leugnen, zu öffnen.</p>
<p><strong>Wie kommen Projekte wie der dialogisch-interreligiöse authentische Religionsunterricht im Schulalltag an?</strong><br />
Was wir sagen können, ist, dass kooperative Formen wie bei diesem Projekt eine hohe Akzeptanz genießen – bei Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten. Besonders wichtig ist mir die durchgängige wissenschaftliche und forschungsbasierte Begleitung der Modelle, die primär durch die Kirchliche Pädagogische Hochschule (KPH) Wien/Niederösterreich geleistet wird.</p>
<p><a href="https://www.dersonntag.at/artikel/neue-wege-im-religionsunterricht/">Beitrag: 29062026/dersonntag/Ausgabe Nr. 26</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/07/03/neue-wege-im-religionsunterricht/">Neue Wege im Religionsunterricht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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		<title>Privatgymnasium Klosterneuburg: Schulneubau nun fix</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/06/26/privatgymnasium-klosterneuburg-schulneubau-nun-fix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schulamt.at/?p=17678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Existenz und weitere Entwicklung des katholischen Privatgymnasiums in Klosterneuburg ist gesichert. Das haben Bund, Land und Kirche nun gemeinsam beschlossen. Die derzeit in Übergangsgebäuden untergebrachte Schule erhält im Bildungscampus im Pionierviertel einen neuen Standort, der im Schuljahr 2030/31 eröffnet werden soll. Das 2019 am provisorischen Standort neben dem Essl Museum eröffnete Privatgymnasium der Schulstiftung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/06/26/privatgymnasium-klosterneuburg-schulneubau-nun-fix/">Privatgymnasium Klosterneuburg: Schulneubau nun fix</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Existenz und weitere Entwicklung des katholischen Privatgymnasiums in Klosterneuburg ist gesichert. Das haben Bund, Land und Kirche nun gemeinsam beschlossen. Die derzeit in Übergangsgebäuden untergebrachte Schule erhält im Bildungscampus im Pionierviertel einen neuen Standort, der im Schuljahr 2030/31 eröffnet werden soll.</em></p>
<p>Das 2019 am provisorischen Standort neben dem Essl Museum eröffnete Privatgymnasium der Schulstiftung der Erzdiözese Wien hat sich von Beginn an großer Beliebtheit erfreut und war jedes Schuljahr ausgebucht. Nun haben der Schulerhalter, die Erzdiözese Wien, sowie das Bildungsministerium, das Land Niederösterreich und das Stift Klosterneuburg als Grundeigentümer gemeinsam beschlossen, das Provisorium zu beenden und der mehrfach ausgezeichneten Schule einen dauerhaften Standort zu geben. Für sie wird im künftigen Bildungscampus im Stadterweiterungsgebiet „Pionierviertel“, wo die Stadtgemeinde Klosterneuburg zeitgleich einen Kindergarten, eine Volksschule, eine Sonderschule und eine Mittelschule errichten wird, ein attraktives und den modernsten Anforderungen entsprechendes Gebäude entstehen.</p>
<p>Die vom gebürtigen Klosterneuburger Direktor Johannes Poyntner geführte Schule mit derzeit 300 Schülerinnen und Schülern punktet durch hohe pädagogische Qualität, ihr sorgfältiges Augenmerk auf eine gesamtheitliche Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie ihre familiäre Atmosphäre. Zum aktuellen, mit Gütesiegel ausgezeichneten Schwerpunkt auf MINT-Fächer tritt künftig auch ein Sport-Schwerpunkt. Für die Errichtung des neuen, auf 24 Klassen ausgelegten Schulgebäudes wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Planung und Umsetzung sollen zügig voranschreiten, sodass im Herbst 2030 der Unterricht am neuen Standort beginnen kann.</p>
<p>Erzbischof Josef Grünwidl dankte allen Beteiligten: „Öffentliche Hand und Kirche investieren gemeinsam in die junge Generation und setzen so ein Zeichen für eine gelingende Zukunft. Bildung ist ein kirchlicher Grundauftrag und mein Dank gilt allen, die sich seit Jahren für die Realisierung des Projektes einsetzen.“<br />
Für Bildungsminister Wiederkehr zeigt „das Schulbauprojekt in Klosterneuburg sehr klar auf, dass zeitgemäße Bildungsinfrastrukturprojekte übergreifend gedacht werden müssen. Mich freut besonders, dass hier die unterschiedlichen Bildungseinrichtungen unmittelbar nebeneinander entstehen, um die pädagogischen Möglichkeiten und die Infrastruktur auch gemeinsam zu nutzen. Davon profitieren alle Schulpartner. Und es ist ein Modell für einen starken Schulterschluss zwischen Bund, Land, Stadtgemeinde und privatem Schulerhalter.“</p>
<p>Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist „das neue Gymnasium, das Bund, Land, Gemeinde und Kirche gemeinsam verwirklichen, ein starkes Zeichen für Verantwortung und Weitblick – und ein Gewinn für den Bildungsstandort Klosterneuburg und ganz Niederösterreich. In die beste Zukunft unserer Kinder zu investieren, heißt in Bildung zu investieren.“</p>
<p>Bürgermeister Christoph Kaufmann zeigte sich erfreut, dass durch die künftige Zusammenarbeit „in Klosterneuburg ein moderner Bildungscampus entsteht, an dem junge Menschen unterrichtet, begleitet und bestens betreut werden und an dem eine besondere Lern- und Entwicklungsatmosphäre an einem zentralen Standort der Stadt möglich wird“.</p>
<p>26.06.2026 / Schulamt | Foto: Gabriele Paar | Weiterer Bericht: <a href="https://www.kathpress.at/goto/meldung/2591760/katholisches-privatgymnasium-klosterneuburg-schulneubau-nun-fix">Wien, 26.06.2026 (KAP)</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/06/26/privatgymnasium-klosterneuburg-schulneubau-nun-fix/">Privatgymnasium Klosterneuburg: Schulneubau nun fix</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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		<title>Pinz: Religionsunterricht über Kirchengrenzen hinweg bewährt sich</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/06/19/pinz-religionsunterricht-ueber-kirchengrenzen-hinweg-bewaehrt-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:31:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wiener Schulamtsleiterin Pinz gegenüber heimischen Kirchenzeitungen über positive Erfahrungen des &#8220;dialogisch-konfessionellen&#8221; Religionsunterrichts Seit fast 20 Jahren gibt es in Wien den sogenannten &#8220;dialogisch-konfessionellen&#8221; Religionsunterricht. Sechs christliche Kirchen (katholisch, evangelisch, orthodox, altkatholisch, freikirchlich, neuapostolisch) haben sich darauf geeinigt, dass sie, wenn es die Klassensituation nahelegt, den Religionsunterricht an eine jeweils andere Kirche gleichsam &#8220;delegieren&#8221; können. Wie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/06/19/pinz-religionsunterricht-ueber-kirchengrenzen-hinweg-bewaehrt-sich/">Pinz: Religionsunterricht über Kirchengrenzen hinweg bewährt sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wiener Schulamtsleiterin Pinz gegenüber heimischen Kirchenzeitungen über positive Erfahrungen des &#8220;dialogisch-konfessionellen&#8221; Religionsunterrichts</em></p>
<p><span>Seit fast 20 Jahren gibt es in Wien den sogenannten &#8220;dialogisch-konfessionellen&#8221; Religionsunterricht. Sechs christliche Kirchen (katholisch, evangelisch, orthodox, altkatholisch, freikirchlich, neuapostolisch) haben sich darauf geeinigt, dass sie, wenn es die Klassensituation nahelegt, den Religionsunterricht an eine jeweils andere Kirche gleichsam &#8220;delegieren&#8221; können. Wie die Leiterin des Wiener Schulamts, Andrea Pinz, gegenüber der Kooperationsredaktion der heimischen Kirchenzeitungen berichtete, hat sich das Modell sehr bewährt.</span></p>
<p><span>Was mit dem &#8220;dialogisch-konfessionellen&#8221; Religionsunterricht&#8221; konkret gemeint ist, erläuterte Pinz so: &#8220;Man einigt sich zum Beispiel, dass die katholische Religionslehrerin katholische und orthodoxe Kinder gemeinsam unterrichtet. Die zweite Konfession muss allerdings authentisch vorkommen.&#8221; Die Lehrerin müsse ihr Bekenntnis nicht verschleiern, aber beide Lehrpläne beachten. Das sei ein hoher Aufwand für die Unterrichtsvorbereitung. Ein Aufwand, der sich aber lohne, so Pinz: &#8220;Es entsteht ein Unterricht, der ein Einüben von Achtung und Respekt vor anderen religiösen Traditionen ist. Es geht einerseits um ein vertieftes Bewusstsein der eigenen Konfession, aber auch um das Trainieren eines Perspektivenwechsels.&#8221;</span></p>
<p><span>Mehr als 160 Schulklassen in Wien setzten dieses Modell bereits um. &#8220;Das Projekt genießt hohe Anerkennung in den Schulen, bei den Eltern, bei den Direktionen. Warum? Weil es die Kinder nicht trennt&#8221;, so Pinz.</span></p>
<p><span>Aus dem islamischen Religionsunterricht berichtete gegenüber den Kirchenzeitungen Schulamtsleiterin Carla Amina Baghajati von einer ähnlichen Erfahrung. Denn innerhalb des Islam gibt es eine Vielfalt von Traditionsschulen. Man kann ihre Unterschiede nicht ganz mit den christlichen Konfessionen gleichsetzen. Wo aber Parallelen erkennbar sind, ist, dass Kinder verschiedener Traditionen davon profitieren, wenn sie sich im Islamunterricht miteinander austauschen.</span></p>
<p><span>Einig waren sich Pinz und Baghajati in der Feststellung: Wer religiös gebildet ist, neige weniger zu Radikalismus. Obwohl der Religionsunterricht gegen sein Image als unwichtiges Fach ankämpfen muss, spiele er in der Gesellschaft eine bedeutende Rolle.</span></p>
<p><em>Wien, 18.06.2026 (KAP)/ Foto: kathpress.at/Rupprecht</em></p>
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		<title>LNDK 2026 &#124; Religionsunterricht gestern – heute – morgen</title>
		<link>https://www.schulamt.at/2026/06/12/lndk-2026-religionsunterricht-gestern-heute-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Müllegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gesellschaft wandelt sich, und mit ihr der Religionsunterricht. Von einer katechetischen Unterweisung bis hin zum interreligiösen Lernen spiegeln sich im Religionsunterricht gesellschaftliche Entwicklungen und Fragestellungen. Bei der Langen Nacht der Kirchen 2026 widmete sich das Erzbischöfliche Amt für Schule und Bildung dem Wandel des Religionsunterrichts. Ein Kurzfilm mit intergenerationalen Interviews (Regie: Claudia Schuler) zeigte,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Gesellschaft wandelt sich, und mit ihr der Religionsunterricht. Von einer katechetischen Unterweisung bis hin zum interreligiösen Lernen spiegeln sich im Religionsunterricht gesellschaftliche Entwicklungen und Fragestellungen.</em></p>
<p>Bei der Langen Nacht der Kirchen 2026 widmete sich das Erzbischöfliche Amt für Schule und Bildung dem Wandel des Religionsunterrichts. Ein Kurzfilm mit intergenerationalen Interviews (Regie: Claudia Schuler) zeigte, wie sich dieser in den letzten 60 Jahren von reiner Wissensvermittlung hin zu einem dialogischen Unterricht, in dem religiöse Werte im Kontext einer multikulturellen Gesellschaft erarbeitet werden, entwickelt hat.<br />
Hier der Link zum Film: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YDqf6qD2r3c">https://www.youtube.com/watch?v=YDqf6qD2r3c</a></p>
<p>In der anschließenden, durch Sophie-Kristin Hausberger (ORF) moderierten, Podiumsdiskussion mit Heinrich Himmer, ehem. Bildungsdirektor von Wien und Bildungssprecher der SPÖ, Sr. Beatrix Mayrhofer, ehem. Religionslehrerin und Leiterin des Gymnasiums am Bildungscampus Flora Fries, Stefanie Sandhofer, Religionslehrerin, Influencerin und digitale Seelsorgerin, Robert Wurzrainer, Lehrbeauftragter am Institut für Religionswissenschaften an der Universität Wien und Referent für Weltanschauungsfragen in der Erzdiözese Wien sowie David Novakovits, Univ. Ass. (postdoc) am Institut für Praktische Theologie an der Universität Wien, wurde betont, dass Religionsunterricht heute vor allem dazu beitragen soll, Verständnis für religiöse Phänomene, Argumentationsfähigkeit und Dialogkompetenz zu fördern – und somit auch eine wichtige Rolle für die Demokratiebildung spielt. Es brauche zudem im Religionsunterricht auch wieder die Vermittlung von konkretem religiösen Wissen aufgrund der fehlenden religiösen Sozialisierung vieler SchülerInnen. In Hinblick auf die religiöse und weltanschauliche Pluralität unserer Gesellschaft seien dialogische, konfessionsübergreifende Modelle, bei denen SchülerInnen unterschiedlicher Religionen punktuell gemeinsam unterrichtet werden, jedoch ohne Unterschiede in den Religionen zu nivellieren, zukunftsweisend.</p>
<p>Vor dem Hintergrund abnehmender religiöser Vorbildung vieler Jugendlicher und der Herausforderung des digitalen Raums müssten Lehrkräfte verstärkt Orientierung geben, die SchülerInnen an komplexe Inhalte heranführen und die Fähigkeit zum Fragen, Verstehen und Diskutieren kultivieren, ohne jedoch in einfache Antworten zu verfallen. ReligionslehrerInnen seien vergleichbar mit „PerlentaucherInnen“ (Novakovits), die sich bemühen, zu den Perlen, die in den Jugendlichen ruhen würden, Zugang zu finden und daran im Unterricht anzuknüpfen.</p>
<p>Der Abend wurde von der Präsentation „Heilige Seiten“ gerahmt, die Ausschnitte aus Büchern und handgeschriebenen Heften aus dem Religionsunterricht vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart zeigte. Der deutliche Wandel in der Religionsdidaktik wurde anhand einer Ausstellung zum Dekalog sichtbar. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Pianisten Aubert Weinzinger-Dammayr. Ihren Abschluss fand die Veranstaltung in einer heiter-besinnlichen „Literarischen Soirée“, bei der Kurzlesungen mit musikalischer Untermalung das Spannungsfeld zwischen Alt und Jung ausloteten.</p>
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<p><em>04.06.2026/Bericht und Foto: Anna Davogg/Schulamt der ED Wien</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schulamt.at/2026/06/12/lndk-2026-religionsunterricht-gestern-heute-morgen/">LNDK 2026 | Religionsunterricht gestern – heute – morgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schulamt.at">ERZBISCHÖFLICHES AMT FÜR SCHULE UND BILDUNG</a>.</p>
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