„Der Baum, der reiche Früchte trägt“: MitarbeiterInnengottesdienst der diözesanen Schulen

Ein besonderes und herausforderndes Schuljahr, das einmal mehr im Zeichen der Corona-Pandemie stand, neigt sich seinem Ende zu. Aus diesem Anlass wurde am vergangenen Mittwochabend der traditionelle MitarbeiterInnengottesdienst der Privatschulen der Erzdiözese Wien festlich begangen: Gemeinsam mit Generalvikar Nikolaus Krasa feierten rund 400 MitarbeiterInnen und PädagogInnen im Dom zu St. Stephan Eucharistie. In diesem Jahr stand der Abschlussgottesdienst unter dem Thema: „Von Innen nach Außen — Der Baum, der reiche Früchte trägt.“

Der gemeinsame Gottesdienst bot allen in den Privatschulen der Erzdiözese Wien beschäftigten Menschen die Gelegenheit, mit ein klein wenig Ruhe und Abstand nach einem hektischen Schuljahr diese vergangenen zehn Monate zu reflektieren. In seiner Predigt zog Generalvikar Nikolaus Krasa Parallelen zum — fast vergangenen — Schuljahr: Der Text der ersten Lesung sei sehr passend, weil er von sehr bewegten Zeiten handle, so der Generalvikar.

Christliches Profil zur Orientierung
Kapitel 22 aus dem 2. Buch der Könige erzählt von den Erneuerungsbestrebungen eines Reformkönigs, der den Tempel sanieren lässt. Das dabei wiedergefundene Gesetzesbuch wird für den König und das gesamte Volk zum Anlass, den Bund mit Gott zu erneuern. Die Deutung der Erzählung durch den Generalvikar schloss den Bogen zum Profilbildungsprozess, dem sich die Privatschulen der Erzdiözese Wien intensiv widmen. Beim „Graben in der eigenen Tradition“ findet man demnach die Orientierung wieder, das „Zentrum der eigenen Existenz“, so Krasa. Umgelegt auf die Privatschulen heißt das: „Was hilft unseren Schulen und Schülerinnen? Das christliche Profil, das sich auf so vielfältige Weise im Zusammenleben an unseren Schulen ausdrückt.“

GEDANKEN ZUM EVANGELIUM: Der Baum, der reiche Früchte trägt
Der Text aus dem Evangelium Mt 7, 15-20 thematisiert den Baum, der gute Früchte hervorbringt. Auf einer persönlichen Ebene, aber auch als Schulgemeinschaft und darüber hinaus als gemeinsamer Verbund unter dem Dach der Privatschulen der Erzdiözese Wien lud der Text zur Reflexion ein: Was sind die Früchte unserer Arbeit, wenn wir auf das vergangene Schuljahr blicken? Welche Früchte erkennen wir sofort, welche müssen wir erst als gute Früchte sehen lernen? Was wächst und gedeiht? Aber auch: Was sind die Wurzeln unseres Baumes und sind diese uns auch immer bewusst? Das Gottesdienstheft war passend gestaltet durch drei sehr schöne kreative Beiträge von Schülerinnen der HAK Sacré Coeur Wien.

Chor und Instrumentalbegleitung aus Hollabrunn
Gesanglich und instrumental begeisterten die SchülerInnen des Erzbischöflichen Gymnasiums Hollabrunn unter der musikalischen Leitung von Karoline Schöbinger-Muck, Bernadette Eliskases-Tuzar und Joachim Celoud die BesucherInnen des Gottesdienstes. Mit sehr viel Schwung und spürbarer Begeisterung begleiteten die jungen Musik- und Gesangstalente die Messe.

Ehrungen und entspannter Ausklang zum Abschluss
Das Schuljahresende ist immer auch passender Anlass für die Verantwortlichen der Privatschulen der Erzdiözese Wien, sich bei all jenen herzlich zu bedanken, die im vergangenen Schuljahr durch ihr Engagement zum Gelingen des Jahres beigetragen haben. Und so wurden im Anschluss an den Gottesdienst verdiente MitarbeiterInnen der Schulen und der Verwaltung der Schulstiftung persönlich mit Dekreten geehrt. Schließlich konnten alle den Abend bei einem launigen Beisammensein im Arkadenhof des Erzbischöflichen Palais gemeinsam ausklingen lassen.

Eindrücke vom Gottesdienst und dem Abschluss im Arkadenhof finden Sie hier:
www.privatschulen.at/der-baum-der-reiche-fruechte-traegt/


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Presse: Sabine Aßmann
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Foto: © Erzdiözese Wien